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Füssen Marathon 21.07.2019

Ergebnis 42,195 km

Gerald Frauendienst 3:54:47 , 26. M50


Gleich vorweg - es war nicht gerade mein bester Tag, der 21.07. in Füssen / Allgäu. Ich könnte jetzt sagen, dass ich diesen Marathon absichtlich nur als langsamen, gemütlichen Trainingslauf absolviert habe, aber spätestens ein Blick auf die Zwischenzeit (HM in 1:46h) würde diesen unsportlichen Schwindel auffliegen lassen....D. h. ich bin in der 2. Hälfte ganz klassich "eingegangen", wobei ich brav, diszipliniert und sehr langsam durchgelaufen bin, nur bei den 3 Labestationen, wo ich Halt gemacht hab (ca. bei 15, 25 und 35km, weiß ich nicht mehr so genau), bin ich so ca. 200 Meter mit dem Becher in der Hand gegangen, um mich etwas zu erholen und nicht auszuschütten.
Eigentlich war ich guter Dinge als ich um 7:30h in der Füssener Fußgängerzone wegstartete. Das ist einer der seltenen (zumindest kenne ich keinen zweiten) Marathons, die im Hochsommer veranstaltet werden - (fast) OHNE Höhenmeter, denn Bergläufe gibt es ja etliche im Sommer. Durch den zeitigen Start in der Früh sollte man also im Ziel angekommen sein, bevor es so richtig heiß werden kann.

Für die relativ schlechte Endzeit von 3:54 h fallen mir mehrere Gründe ein: 1. Die 12 Wochen Lauf-Pause seit dem letzten Marathon in Hamburg sind scheinbar etwas zu lange gewesen, gerade mal 1 kleines Läufchen und 2 kleinere Bewerbe, 2. Der relativ starke Regen über fast die gesamte Laufstrecke, 3. ca. 50% unebebner Schotterweg, der mir nicht so liegt, 4. die nette Dame aus Flensburg, die mich bis ca. km15 km gut unterhalten aber eigentlich "verheizt" hat (sie wurde dann 3-beste Frau...), 5. Die schlechte Ernährung der letzten Tage, hauptsächlich bestehend aus kroatischem Gegrillten und Bier, 6. die 2-3 Kilo Übergewicht resultierend aus Punkt 5... , 7. der zeitige Start mit mangelhaftem Frühstück, weil die Hotel-Küche noch klalt war, 8. In der zweiten Hälfte habe ich absichtlich das Tempo total zurückgeschraubt, um ja nicht Gehen zu müssen. Das wär sonst eine lange Odyssee geworden. 9. Wahrscheinlich war es die Summe von Punkt 1.- 8.

Die Strecke und der Lauf sind jedenfalls sehr schön. Viel neben dem Wasser ("Hopfensee") Relativ wenig Teilnehmer (ca. 300). Bemerkenswert ist auch der letzte Kilometer, hier geht es steil durch den Schlosspark den Berg rauf und ebenso steil runter bis zum Zieleinlauf, sehr schmerzvoll für die Beinchen.....

Das war die Nummer 7 heuer, d.h. ich bin wieder voll im Zeitplan , wenn es heuer noch 12 Marathons werden sollen ;-)
Bericht von Gerald Frauendienst



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