Pottenbrunn
Ein Stadtteil St. Pöltens
im Überblick

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Pottenbrunn:


Im Herzen von Niederösterreich liegt Pottenbrunn an der Traisen und ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt St. Pölten. Mit einer Fläche von 17,94km² beherbergt der Ort ca. 2.500 Einwohner (Stand 2014).

Postleitzahl: 3140 - Meereshöhe 244 m ü. D. A.

Geodaten: 48° 14′ N, 15° 42′ O

Geschichte
Pottenbrunn liegt etwa 7 Km nordöstlich der NÖ; Landeshauptstadt St.Pölten an der S 33 und wurde um 890 erstmals urkundlich als POTILINESPRUNIN, d.h. am Brunnen des Poto oder Potilo erwähnt. Eines der beiden Zentren dürfte um 1200 den Namen Wihselbrunne (Potinbrunne wive Wihsilbrunne) getragen haben.

Der Ort entstand aus den beiden ursprünglich getrennten und unter verschiedener Grundherrschaft stehenden Orten Ober- und Niederpottenbrunn, die bis 1623 auch je eine Kirche und je eine Schule besaßen.

Ober- und Niederpottenbrunn wurde von verschiedenen Grundherren verwaltet. Eine Urkunde vom 19. V. 1353 zeigt zwei Siegel: eines von Jans v. Pottenbrunn (Eigentümer des alten Schlosses), der den Rittern v. Pottenbrunn zu zuzählen ist, und eines von Jans Alachter v. Pottenbrunn. Die beiden Jans waren Vettern.

Ritter Sebastian Grabner heiratete im Jahre 1505 Apollonia von Pottenbrunn, die Erbtochter von Mert (Martin) v. Pottenbrunn, der der letzte dieses Rittergeschlechtes war. Im Briefprotokollbuch der Grabner (die Erbauer des Wasserschlosses) wurden Grundstücke angeführt, die zum "oberen Häusl" in Pottenbrunn gehörten. Dies setzt einen "unteren Ansitz" voraus. Der eine Ansitz, der Anfang des 16. Jh nieder brannte wurde von Ritter Sebastian Grabner 1505 - 1527 wieder aufgebaut. Dies ist das heutige in der Zwischenzeit wieder mehrmals umgebaute Wasserschloss.

Die untere Pfarrkirche "Zum Heiligen Kreuz" (1637 abgebrannt, 1683 von den Türken weitgehend zerstört, 1730 endgültig abgetragen) stand auf dem Gelände des heutigen Wiesenweg. Die obere Kirche "Zum hl. Ulrich", um das Jahr 1000 erbaut, ist unsere heutige Pfarrkirche.

Die beiden Schulen waren in den heutigen Häusern Wiesenweg 3 bzw. Pestalozzistraße 2 untergebracht.

1927 wurde unter Bürgermeister Anton Hinterwallner (1927-1938) Pottenbrunn zum Markt erhoben.

1972 wurde die selbstständige Marktgemeinde Pottenbrunn nach einem Beschluss des NÖ Landtages vom 3. November 1971 unter großen Protest der Bevölkerung in die Stadt St.Pölten eingemeindet. 95% der Bevölkerung unterschrieben eine Stellungnahme gegen die Eingemeindung. Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Ablehnung. Ohne Erfolg!

1987 errang Pottenbrunn den 1. Platz am Europabewerb der "ENTENTE FLORALE" und wurde zum schönsten Ort Europas gewählt. Diese Auszeichnung verdanken wir vor allem den Mitgliedern des Verein "SCHÖNES POTTENBRUNN".

Pottenbrunn ist bei den Ur- und Frühgeschichts-Interressierten besonders durch das Gräberfeld bekannt, in dem 199 Skelette (49 Männer, 51 Frauen und 98 Kinder) ergraben wurden.

Von Juli 2000 - Juli 2008 veranstaltete der Verein "Theater & Show Szenario" im Schlosspark des Wasserschlosses Pottenbrunn das "Pottenbrunner Sommertheater" welches ein Fixpunkt des sommerlichen Kulturgeschehens in dieser Region war. Seit der Neuorganisation des Vereins im Februar 2009 produziert das Ensemble seit 2010 wieder Produktionen in gewohnter Qualität im Pfarrheim Pottenbrunn.

Am 25. Juli 2004 wurde durch die Spielleiterin Jutta Heiser und dem Musiker Jürgen Joh. Mempör das "Theaterensemble Namenlos" gegründet.
Gemeinsam begannen sie im Jänner 2003 das Musical “Tabu” zu schreiben und zu komponieren, welches im Rahmen der St. Pöltner Kultur und Festwochen im Juni 2005 im Kulturhaus Wagram zur Uraufführung gebracht wurde. Der Reinerlös dieses Stückes wurde für das Projekt: "Wohnheim für Menschen mit besonderen Bedürfnissen" gespendet.
Im Oktober des selben Jahres wurde das Musical Tabu weitere 3 mal in der Römerhalle in Mautern gespielt. Seit 2006 spielt das "Theaterensemble Namenlos" jährlich im Herbst im Vereinshaus des Verein´s: "Alfred Wolfsberger Volksheim Pottenbrunn" selbst geschriebene Produktionen.